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New Order - The Siren´s Call

Vor Augen geführt, dass New Orders Anfänge in den 77er Punkrocktagen liegen, wollen sie mit dem Nachfolger ihres überzeugenden 2001er Comeback Album "Get Ready" den Spagat zwischen Rock und Dance meistern. Konsequent ersetzt Phil Cunningham an der Gitarre nun dauerhaft Keyboarderin Gilian Gilbert.

Dementsprechend müsste "Walking Overtime", die einzige harte Rocknummer den Anfang von "The Siren´s Call" machen. Doch anstelle dieses an die Stooges erinnernden Songs, versuchen sich New Order an Rockhymnen, die U2 oder R.E.M. besser zu Gesicht stehen. Nach dem flauen Beginn des Albums haben sich die Jungs aus Manchester erst mit der aktuellen Single "Krafty" warmgespielt. Danach folgen in enger Abfolge: "I told you so", ein New Order typischer Reggae. Zwei poppige Dancenummern, die wie alle Songs des Albums mit druckvollem Sound produziert sind. Mit "Jet Stream" folgt sicherlich die Vorlage für die nächste Popsingle. Höhepunkt des Albums ist "Guilt is a better Emotion", das entsprechend des eingängigen Refrains der Sängerin Ana Matronic besser "I need your love" heißen müsste. Egal, der Song ist die Steilvorlage in den Raum für die Remixer dieser Welt, aus dieser gelungenen Dancenummer einen noch größeren Tanzflächenmagneten zu machen.

Von Ulrich Radespiel
Vor Augen geführt, dass New Orders Anfänge in den 77er Punkrocktagen liegen, wollen sie mit dem Nachfolger ihres überzeugenden 2001er Comeback Album "Get Ready" den Spagat zwischen Rock und Dance meistern. Konsequent ersetzt Phil Cunningham an der Gitarre nun dauerhaft Keyboarderin Gilian Gilbert.

Dementsprechend müsste "Walking Overtime", die einzige harte Rocknummer den Anfang von "The Siren´s Call" machen. Doch anstelle dieses an die Stooges erinnernden Songs, versuchen sich New Order an Rockhymnen, die U2 oder R.E.M. besser zu Gesicht stehen. Nach dem flauen Beginn des Albums haben sich die Jungs aus Manchester erst mit der aktuellen Single "Krafty" warmgespielt. Danach folgen in enger Abfolge: "I told you so", ein New Order typischer Reggae. Zwei poppige Dancenummern, die wie alle Songs des Albums mit druckvollem Sound produziert sind. Mit "Jet Stream" folgt sicherlich die Vorlage für die nächste Popsingle. Höhepunkt des Albums ist "Guilt is a better Emotion", das entsprechend des eingängigen Refrains der Sängerin Ana Matronic besser "I need your love" heißen müsste. Egal, der Song ist die Steilvorlage in den Raum für die Remixer dieser Welt, aus dieser gelungenen Dancenummer einen noch größeren Tanzflächenmagneten zu machen.

Von Ulrich Radespiel
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Summary by NewOrderOnline. Full article remains with the original publisher.

Thanks to: Ulrich Radespiel